12.01.2015 PEGIDA Dresden

PEGIDA ein Ostdeutsches Problem ?

PEGIDA wächst jede Woche aufs neu und in Dresden werden Rekordzahlen an Teilnehmern verzeichnet. Was einst ganz klein begann mit einigen wenigen hundert Teilnehmern ist schnell von Woche zu Woche auf mehrere tausend Bürgerinnen und Bürger angewachsen. Mittlerweile haben sich in vielen Städten so zum Beispiel Köln oder Berlin Ableger der PEGIDA gegründet und auch Sie rufen jeden Montag aufs neu zum Spaziergang auf. Die Teilnehmerzahlen in den anderen Städten wachsen aber nur leicht bzw. sind eher rückläufig.

Woran liegt es das Dresden immer mehr wird?

Zu einem meinen Politiker das es ein Ostdeutsches Phänomen sei das Dresden immer größer wird, da die Menschen schon seit der Wende nicht richtig aufgefangen wurden so die Meinung der Politiker. Ich finde diese Aussage schon eher frech, da auch viele jüngere Menschen teilnehmen die nach der Wende geboren wurden.

Viele Reisen von Außerhalb an.

Eine Erklärung ist sicherlich auch, dass ein Großteil der Demonstranten von außerhalb anreist. Wer sich die Videos im Netz anschaut, kann schnell erkennen das viele Fahnen darunter sind wie zum Beispiel die Fahne Bayerns oder der Flagge aus Berlin. Das lässt darauf schließen, das nicht nur Dresdner bei dieser Montagsdemo dabei sind was wiederum die Behauptung der Politiker entkräftet, das es ein Ostdeutsches Problem sein den die zugereisten Teilnehmer sind aus der ganzen Bundesrepublik.
Auch heute wieder am 12.01.2015 werden wieder Deutschlandweite Proteste der PEGIDA Anhänger erwartet. Die Politik hat Sorge dass die Teilnehmer der Montagsdemonstrationen die jüngsten Anschläge in Frankreich und Hamburg für Ihre Zwecke missbrauchen könnten.

Die Angst steigt

Interessant ist auch das die Meinungen in der Presse sehr unterschiedlich sind. Zum einen sagen Politiker wir haben in Deutschland keine Terrorgefahr und können in Frieden leben. Auf einem anderen Sender wiederum kommentiert aber ein hoher Polizeirang dass es in den letzten Jahren gelungen ist in Deutschland mehrere Attentate zu vereiteln durch die gute Arbeit der Polizei.

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